Da ich ein sehr naturverbundener Mensch bin, genieße ich am Wochenende gerne die Natur rund um und in Berlin. Eine gute Freundin und ich unternehmen fast jedes Wochenende etwas gemeinsam und da sie ebenfalls so naturverbunden ist wie ich, überlegen wir uns immer abwechselnd, was wir am Wochenende zusammen Schönes machen können. Neulich war ich mal wieder an der Reihe mir etwas auszudenken. Ich hatte mir etwas ganz Besonderes überlegt. Wir sind zusammen nach Berlin-Spandau gefahren zu dem Reiterhof von Familie Baumgarten. Dort kann man sich für ein paar Stunden ein Pferd mieten und entweder drinnen in der Halle, auf dem Außenplatz oder im Gelände reiten. Man hat ebenfalls die Möglichkeit Reitstunden auf den Schulpferden zu nehmen. Da uns die Familie Baumgarten schon gut kennt, dürfen wir uns auch ein Pferd sozusagen mieten und damit raus ins Grüne reiten. Als wir beim Hof ankamen waren die Pferde noch auf der Koppel, also sind meine Freundin und ich mit Halftern und Stricken dort hingegangen und haben uns die zwei Pferde, die uns zugeteilt wurden sind, eingefangen. Wir haben sie auf dem Putzplatz angebunden und erstmal ordentlich geputzt, damit sie durch das Zaumzeug keine Scheuerstellen bekommen. Das Putzen ist gleichzeitig auch eine Massage fürs Pferd und entfernt abgestorbene Hautschuppen.


Dann sattelten und trensten wir unsere beiden Pferde, die übrigens Naranjo und Black Jack heißen und machten uns erst einmal im Schritt auf den Weg. Rund um den Hof gibt es tolle Reitwege auf denen man auch mal richtig Gas geben kann! Das taten wir auch hatten viel Spaß dabei. Unterwegs konnten wir dann mal wieder die Seele baumeln lassen und das Gefühl, auf dem Pferderücken zu sitzen, genießen. Wir waren sehr entspannt und haben es genossen die Tiere, die auf den Weiden, an denen wir vorbei kamen grasten, zu beobachten. Das Wetter war zum Glück auch optimal. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt, so dass wir nicht froren und nicht ins Schwitzen kamen. Als wir wieder zurück beim Hof waren, sattelten und trensten wir Black Jack und Naranjo wieder ab, gingen mit ihnen zum Waschplatz und spritzten ihnen noch die Beine mit kaltem Wasser ab und anschließend ließen wir sie wieder zu ihren Kumpels auf die Weide. Wir tranken dann noch in Ruhe mit der Hofherrin zusammen einen Cappuccino und freuten uns über den leckeren Kuchen, den sie gebacken hatte.