Man kann nie genug Dekosachen im Haus haben. Ihr kennt das doch bestimmt? Bilderrahmen, nette Teller oder einfach KrimsKrams. Man mag immer was Schönes haben und am besten was Neues. Leider spielt der Geldbeutel da oft nicht mit – zumindest meiner. Da herrscht oft eher Leere. Daher ist ein Flohmarkt da die beste Alternative.

Ich gehe ja gerne zu dem Sonntags-Flohmarkt am Boxhagener Platz. Ist nicht zu groß, aber auch nicht zu kleine. Eintritt wird auch nicht fällig. Und, es hat dort eigentlich alles: Dekosachen, CDs, Platten, alte Postkarten oder Bilder, aber auch DIY oder Klamotten. Kleine Essenstände hat es wie natürlich auf jedem Flohmarkt auch. Gefunden hab ich da noch immer das wonach ich gesucht hatte. Letztens waren es schöne kleine Teller mit blauem Muster.

Generell sollte man Geduld mitbringen beim Boxhagener Flohmarkt, aber Flohmärkte sind ja eh nichts um mal schnell durchzurennen. Erstens ist es da echt voll, eben viel los. Zweitens gibt es viel zu gucken. Besonders viele Stände laden zum Schnuppern ein. Wer Musikinteressiert ist kann am Platten- und CD-Stand Stunden verbringen bis er oder sie sich durchgewühlt hat. Es gibt es auch Stände, da sind die Verkaufssachen einfach in Kisten gesteckt. Da liegen dann Puppen neben Gläsern und alte Steckdosen neben Büchern. Oder Kisten voll mit alten Schwarz/Weiß Fotos oder Postkarten, die was von Filmrequisite haben, sicher aber auch Künstler oder einfach Dekointeressierten was geben. Da muss man sich halt erstmal durchwühlen. Doof ist halt, dass man dann doch immer wieder was findet was man kaufen mag, aber eigentlich gar nicht wollte. Vieles ist einfach zu verführerisch. Schönes Geschirr kann man meiner Meinung nach sowieso nie genug haben. Interessantes gibt es auch für Sammler. Altes Spielzeug wie diese Schlümpfe-Figuren oder Benjamin Blümchen Kassetten. Die sind ja heiß begehrt soweit ich weiss und verkaufen sich gut. Möbeln hats da auch. Von Schatztruhenkisten oder Kommoden bis hin zu Stühlen und Sitzbänken. Wer also nicht nur nach kleineren Sachen sucht, kann auch direkt einen Schrank mit nach Hause nehmen. Nicht vergessen: An Transportmöglichkeiten denken!

Wer nicht gerne Benutztes kauft (aber wieso dann eigentlich zum Flohmarkt gehen?) kann auch an einem der wenigen Ständen Glück haben, die DIY-Produkte wie Stricksachen, Taschen, Aufnäher oder Buttons verkaufen. Hier findet sich sicher auch was für den einen oder anderen Schnäppchenverrückten.

Wichtig ist auch, dass man sich aufs Feilschen einstellt. Die Verkäufer da sind richtige Profis und schon seit Jahren auf Flohmärkten unterwegs. Man sollte also dran denken worauf man sich einlässt, wie weit man mit Preisanfragen gehen kann und was man selbst bezahlen möchte. Einfach mit viel Selbstbewusstsein auftreten und vernünftige Preisvorschläge machen, habe ich gelernt. Und dann klappt das auch.

Wie gesagt, was Schönes findet man noch immer, besonders, wenn man gezielt nach etwas sucht was den Haushalt oder die Einrichtungsdeko angeht. Auf dem Flohmarkt am Boxhagener Platz hat es eine große Auswahl.

Zudem kann man sich auch nach getanem Flohmarkt-Rundgang in einem der vielen umliegenden Essenmöglichkeiten in Friedrichshain bequem platzieren. Z.B. beim Burgeramt, über den ich euch später noch berichten werde.