Ich trinke unheimlich gern Kaffee, obwohl ich weiß, dass Unmengen gar nicht so gesund sind. Aber ein paar Tassen am Tag schaden auf jeden Fall nicht… Die Espresso-Spezialitäten sind echt speziell. Ich finde das Angebot ist in vielen Läden so groß und unübersichtlich, dass ich es schon oft erlebt habe, dass ich mich nicht entscheiden konnte. Soja-Latte, Mushroom-Mokka, hä? In Berlin sind ja eh viele Touristen in den Coffee-Shops; das Sprachenwirrwarr ist unüberhörbar. Am teuersten ist Starbucks, eine amerikanische Firma, die ihr bestimmt auch kennt. Ich habe mich mal schlau gemacht, was eigentlich hinter den zwei Ketten Starbucks und Einstein steckt. Gerade in Berlin gibt es von den Läden eine ganze Vielzahl…natürlich gibt es auch viele kleine noname Cafés, die genauso leckeren Kaffee und Kuchen anbieten. Das amerikanische Unternehmen Starbucks, das in Olympia, einer US-amerikanischen Staat im Bundesstaat Washington im Jahr 1971 gegründet wurde, ist ein beliebter Treffpunkt zum Kaffee trinken. Das Motto lautet: Liebe für Kaffee mit Freunden teilen und alle Menschen Tasse für Tasse inspirieren. 17.009 Coffee Houses in 50 Ländern gab es bereits am 2. Januar 2011. Inzwischen sind es weitaus mehr. Pro Filiale sind circa zwischen 10 bis 20 Mitarbeiter beschäftigt, wie man auf telefonische Nachfrage erfährt. Die amerikanische Coffee Shop Kette wirbt mit dem Markenlogo einer weißen Frau mit Walle-Mähne auf grünem Untergrund. Sofern man seinen Kaffee erworben hat, besteht die Möglichkeit, sich Milch und Zucker sowie Strohhalme und ähnliches selbst zu nehmen. Die Vielzahl der Getränke finden manche unübersichtlich und abschreckend. Aber keine Bange…ich kann aus Erfahrung sagen, fast alles schmeckt nach Kaffee und ist sehr lecker. Wer es weniger süß mag, sollte auf extra Zusätze wie Vanille oder Karamell verzichten. Mit dem Coffee of the Day können Kaffeetrinker nie was falsch machen. Da die Mitarbeiter unter Strom stehen und sich häufig eine längere Schlange bildet, müsst ihr in jedem Fall Geduld mitbringen. Manchmal gibt es spezielle Aktionen, wie alte Handys abzugeben, die dort gesammelt werden. Oder es werden Bücher, die man nicht mehr braucht bzw. ausgelesen hat, in den Filialen gesammelt. Ich habe schon drei Bücher ergattert und zwei dagelassen. Da die Tassen sehr groß, sind…es soll sich ja auch lohnen, wenn man sich entschieden hat und seinen Kaffee endlich in den Händen hält. Da das Gebräu recht heiß ist, dauert es somit seine Zeit, ehe man ausgetrunken hat. Nach einem erschöpfenden Einkaufsbummel, kann ich bei Starbucks gut die Seele baumeln lassen und mich entspannen.

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In Konkurrenz zu den grünen Kaffeeengeln ist die Kette Einstein Kaffee. Diese Coffee Shops wurden im Jahr 1978 gegründet. Das Crédo lautet: Röstmeister sein. Es gibt ungefähr 35 Standorte. Die meisten Coffee Shops von Einstein Kaffee befinden sich tatsächlich in Berlin. Das Logo ist eine dampfende Kaffee-Tasse. Das Ambiente ist in Brauntönen gehalten – passend zum Thema Kaffee. An den Wänden sind hübsche gerahmte Bilder mit Motiven wie Kaffeetassen oder Kaffeebohnen angebracht. Es gibt keine Karaffen mit Wasser. Das WC kostet 50 Cent für Leute, die keinen Kaffee trinken, eine WC-frau passt auf. Das Kuchensortiment ist im Wesentlichen klein, aber fein und saisonal abgestimmt. Im Juli gibt es zum Beispiel kleine Brombeertorten, sie haben auch Erdbeer- und Kirschtörtchen. Mhhhm. Lecker, ganz köstlich…Das Angebot der Espresso-Spezialitäten ist ähnlich wie bei McCafé, Starbucks oder anderen Coffee Shops. Besonders am Wochenende kann es brechend voll sein, gerade im Café an der Humboldt Uni. Dafür gibt es immer etwas zu erleben. Ein paar aktuelle Zeitschriften sind auch meist vorhanden, falls ihr doch nichts zu Schauen habt. Die Atmosphäre finde ich immer sehr angenehm. Der Service ist optimal. Im Sommer kann man in den meisten Filialen auch draußen sitzen. Motto: Genieß eine dampfende Kaffeetasse! Und genau das hab ich gerade gestern erst wieder nach einem anstrengenden Tag auch getan.